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Die Freiwillige Feuerwehr Ruppach-Goldhausen ist bereit für das Spektakel: Historische Spritze rückt in Karlsruhe aus

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Uniformen sitzen und die alte Technik glänzt: Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Ruppach-Goldhausen steht in den Startlöchern für ein besonderes Ereignis. Am 25./26.04.2026 geht es zum großen historischen Handdruckspritzenwettbewerb in die Fächerstadt Karlsruhe.

Über den Winter wurden in vielen Stunden Uniformen geschneidert, Gurte genäht und Helme angefertigt, wie sie um das Jahr 1900 für die preußische Provinz Hessen-Nassau üblich waren. Auch die Handdruckspritze der damals noch eigenständigen Gemeinde Goldhausen aus dem Jahr 1901 ist einsatzbereit. Im Training wird derzeit kräftig geübt und die Mannschaft fühlt sich hierbei in eine andere Zeit zurückversetzt.

Der Handdruckspritzenwettbewerb vor der prunkvollen Kulisse des Karlsruher Schlosses ist international besetzt – insgesamt 18 Teams, unter anderem aus der Schweiz und Frankreich, kämpfen um gute Ergebnisse.

Das Wochenende steht im Zeichen von Technik und vor allem der Feuerwehrgeschichte. Bevor es am Sonntag ernst wird, steht für die Teilnehmer am Samstag zunächst ein Besuch im Unimog-Museum in Gaggenau auf dem Programm. Anschließend führt der Weg weiter in die Fächerstadt Karlsruhe, wo die Mannschaft den Tag gemütlich ausklingen lässt.

Der Sonntag markiert den Höhepunkt der Reise. Um 10:00 Uhr wird der Wettbewerb für historische Handdruckspritzen offiziell eröffnet. Für die Mannschaft aus Ruppach-Goldhausen schlägt die Stunde der Wahrheit um 11:30 Uhr: Dann müssendieMannschaft und ihre historische Spritze zeigen, was in ihnen steckt. Dabei gilt es für das Team,mit eigener Muskelkraft an den Druckstangenmöglichst viel Löschwasser innerhalb von vier Minuten zu pumpensowie dabei eine möglichst große Wurfweite zu erreichen. Diese Kriterien fließen in die Bewertung ein, bei der man ein gutes Ergebnis erzielen möchte.Weitere Bewertungskriterien sind Originalität und Zustand der Handdruckspritze, eine möglichst originalgetreue Uniformierung der Mannschaft sowie deren Auftreten.

Parallel zum Wettbewerb verwandelt sich der Karlsruher Schlossplatz in eine riesige Oldtimer-Meile, auf der Feuerwehr-Veteranen aus verschiedenen Epochen bestaunt werden können.
Die Kameraden freuen sich auf ein ereignisreiches Wochenende und hoffen, mit einer guten Platzierung – und vor allem vielen unvergesslichen Eindrücken – nach Hause zurückzukehren.